Kölner Medienbroadcaster
Zwischen Live-Feed und Firewalls
Kölner Medienbroadcaster
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Ein modernes Media- und Produktionszentrum mit Fokus auf innovative Remote-Produktionen und Streaminglösungen. In direkter Verbindung zu einem globalen Netzwerk bietet das Unternehmen umfassendes Know-how in Video-, Streaming- und Intercom-Technologien; inklusive interner Steuerung aller Leistungen. Zu den Kunden zählen namhafte Produktionen mit weltweiter Relevanz, die sich darauf verlassen, Inhalte effizient von entfernten Standorten zu produzieren, ohne traditionelle Ü-Wagen vor Ort einsetzen zu müssen. Dank der zentralen Lage im Zentrum der deutschen Medienlandschaft kombiniert das Unternehmen technische Exzellenz mit praktischer Nähe zu Produktionsfirmen und schafft damit eine leistungsstarke Basis für Broadcast- und Media-Projekte jeder Größenordnung.
Zwischen Live-Feed und Firewalls
Es gibt im Mediengeschäft keinen zweiten Versuch.
Wenn wir ein internationales Sportevent übertragen, während mehrere Kamerazüge parallel laufen, Feeds in Echtzeit geschnitten, verarbeitet und weltweit ausgespielt werden, dann zählt jede Millisekunde. Eine Verzögerung wird sichtbar, Instabilität ist öffentlich, Fehler gehen viral.
Ich bin Technischer Direktor eines international tätigen Medienunternehmens, spezialisiert auf Remote-Produktionen, Sportgroßveranstaltungen und Live-Events. Parallel betreuen wir dutzende Projekte: von nationalen Ligen bis zu globalen Turnieren. Unsere Infrastruktur verbindet temporäre Event-Locations, feste Produktionsstandorte, Cloud-Plattformen und internationale Partner.
Agilität ist unser Geschäftsmodell. Zuverlässigkeit unsere Währung. Und was lange unterschätzt wurde: Cybersecurity ist in unserem Umfeld kein Compliance-Thema, sondern ein operatives Risiko.
Die reale Bedrohung im Live-Betrieb
Unsere Systeme bewegen unveröffentlichte Bild- und Toninhalte, vertrauliche Produktionsdaten, sensible Kunden- und Vertragsinformationen sowie Zugangsdaten zu Streaming- und Distributionsplattformen. Wenn solche Informationen manipuliert oder in falsche Hände geraten, wenn ein Feed gestört oder ein Angriff während eines Live-Events erfolgt, wäre das kein gewöhnlicher IT-Vorfall: es wäre ein öffentlich sichtbares Desaster.
Trotz dieser Risiken hatten wir keinen dedizierten CISO und keine ISO-Zertifizierung. Statt Papier-Compliance wollten wir reale, wirksame Sicherheit, ohne unsere Performance zu gefährden. Denn eines war klar:
„Eine Security-Lösung, die unsere Latenz erhöht, ist keine Lösung.“
Die Herausforderung: Sicherheit ohne Performance-Verlust
Unsere Infrastruktur ist speziell: Temporäre Event-Netze entstehen in wenigen Stunden, hochperformante Datenströme transportieren Video-Feeds nahezu in Echtzeit, Produktionsprozesse laufen remote und skalieren dynamisch in der Cloud. Jede zusätzliche Komponente wird kritisch geprüft – CPU-Last, Speicherbedarf und Netzwerk-Overhead sind bei uns messbare Größen.
Gesucht war eine Lösung, die rund um die Uhr überwacht, Angriffe früh erkennt, Manipulationen verhindert, Kundendaten schützt und das alles ohne spürbare Latenz oder nennenswerten Ressourcenverbrauch. Kurz: Sicherheit, die sich nahtlos in unsere agile Projektwelt integrieren lässt.
Der Perspektivwechsel: Security als Enabler
Nach intensiven Gesprächen entschieden wir uns für eine Managed-Security-Architektur mit RIEDEL Networks und der Lösung RIEDEL Enterprise Defense [R.E.D.]. Überzeugt hat mich nicht nur die Technologie, sondern auch das Verständnis für unsere Branche. Statt schwergewichtiger Agenten oder ressourcenhungriger Monitoring-Software entstand eine Architektur, die netzwerkbasiert analysiert, Log-Daten effizient verarbeitet, Ereignisse zentral korreliert und den Speicherbedarf minimal hält, ohne die Performance zu beeinträchtigen.
Wir testeten das System während einer laufenden Produktionsphase. Ergebnis: keine messbare Verzögerung, keine Beeinträchtigung der Datenströme, keine Einbrüche.
„Wenn ich im Produktionsmonitor keinen Unterschied sehe, ist das für mich das beste Kompliment an eine Security-Lösung.“
Implementierung unter Realbedingungen
In unserer Branche gibt es keine klassischen Rollout-Fenster oder „ruhigen Wochenenden“. Die Integration musste während des laufenden Betriebs erfolgen. Von der Anbindung der Kernnetzwerke über die Absicherung temporärer Event-Strukturen bis zur Überwachung unserer Cloud-Umgebungen und Produktionsserver. Besonders relevant war die Skalierbarkeit: Bei Großevents wächst unsere Infrastruktur in Tagen und schrumpft danach wieder. Die Lösung musste sich flexibel anpassen – und tat genau das.
Echtzeit bleibt Echtzeit
Heute überwacht ein Managed Security Operations Center unsere gesamte Produktions- und Unternehmensinfrastruktur. Ungewöhnliche Login-Muster, Anomalien im Datenverkehr oder potenzielle Manipulationsversuche werden in Echtzeit erkannt und bewertet. Kritische Vorfälle werden unmittelbar eskaliert; und all das, ohne unsere Datenströme zu bremsen.
Weder die CPU-Last noch der Speicherbedarf sind nennenswert gestiegen, und unsere Live-Workflows funktionieren unverändert schnell. Unsere Kunden merken keinen Unterschied. Lediglich wenn wir ihnen erzählen, dass wir heute noch besser geschützt sind.
Vertrauen als Geschäftsgrundlage
Im Medienumfeld ist Vertrauen alles. Rechteinhaber, Sponsoren und Veranstalter verlassen sich darauf, dass Inhalte sicher vor Leaks, Manipulation oder Verlust sind. Dank der 24/7-Überwachung, klar definierten Reaktionszeiten und strukturierten Bewertung von Sicherheitsereignissen können wir dieses Vertrauen glaubwürdig einlösen.
Ich erhalte regelmäßig präzise technische Reports, zugeschnitten auf unsere operative Realität: kompakt, verständlich, ohne den typischen Compliance-Sprech. Sicherheit ist bei uns kein abstraktes Thema mehr, sondern gelebte Praxis.
Agilität bleibt unser Kern
Was ich besonders schätze: Sicherheit hat unsere Flexibilität nicht gebremst. Wir können weiterhin neue Event-Standorte kurzfristig anbinden, Produktions-Workflows anpassen, technologische Anpassungen testen und Cloud-Ressourcen dynamisch skalieren, ohne jedes Mal unsere Sicherheitsarchitektur neu denken zu müssen.
„Sicherheit darf bei uns kein Stoppschild sein, sondern muss wie ein Netz funktionieren, das den Sturz in die Tiefe abfängt.“
Genau das haben wir erreicht.
Fazit
Wir haben keine Zertifikate gesammelt und keine zusätzlichen Managementebenen geschaffen. Stattdessen haben wir versucht, operative Cyber-Resilienz aufzubauen für ein Medienunternehmen, dessen Herz in der Live-Produktion schlägt. Das bedeutet Schutz von Inhalten, Kundendaten, Produktionsfähigkeit und Reputation – und das bei gleichbleibender Performance.
„Wenn das Bild steht, ist es zu spät.“
Heute weiß ich: Im Hintergrund arbeitet ein Sicherheitsnetz, das genauso schnell ist wie unsere Produktion. Und in der Welt von Live-Sport und Echtzeit-Events ist genau das die entscheidende Form von Zuverlässigkeit.
Diese Kunden (und viele weitere) vertrauen bereits auf RIEDEL Networks.
Success Stories
Einige unserer Referenzen und Kundenprojekte im Detail vorgestellt.
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